Was heißt "Kontrastverhältnis"?Das Kontrastverhältnis, wie es häufig bei Fernsehgeräten oder Monitoren angegeben wird, zeigt die Fähigkeit eines Gerätes an, ein kontrastreiches Bild zu erzeugen. Eine Angabe wie z. B. von 1000:1 bedeutet dabei, dass das Hellste, was ein Gerät anzeigen kann, etwa 1.000 mal heller ist als das Dunkelste, was dargestellt werden kann. Je höher der Quotient also ist, desto kontrastreicher und damit kurz gesagt auch besser ist das Bild, das von einem Bildschirm, Fernseher oder Beamer erzeugt wird. Ein höherer Kontrast geht dabei auch mit einer höheren Zahl an darstellbaren Farben einher. Außerdem wirken die Farben entsprechend satter, heller und lebendiger.

Typisches vs. dynamisches Kontrastverhältnis
Neben dem eigentlichen, dem sogenannten “typischen Kontrastverhältnis, wird bei Flüssigkristall-Displays oft noch ein “dynamisches Kontrastverhältnis” angegeben. Das typische Kontrastverhältnis beruht allein auf dem Grad der Lichtdurchlässigkeit, wie sie von den Flüssigkristallen, die die Bildpunkte des Displays erzeugen, bei der Darstellung einzelner Farben generiert wird. Zusätzlich kann aber auch die Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Flüssigkristalle reguliert werden. So kann bei der Darstellung einer schwarzen Fläche der Bildkontrast noch erhöht werden, indem neben der Verringerung der Lichtdurchlässigkeit auch das überhaupt an dem entsprechenden Bildpunkt erzeugte Licht gedrosselt wird. Während der typische Kontrast bei Fernsehern Werte im vierstelligen Bereich erreicht (z. B. 1:1.000), gibt es auch Geräte, die z. B. ein dynamisches Kontrastverhältnis von 1:5.000.000 haben.