Fahrräder und andere Fundsachen günstig ersteigernWenn Sachen verloren gehen, ist das für den Besitzer unangenehm. Davon kann wohl so gut wie jeder sein ganz persönliches Liedchen singen. Zum Ärger, den man hat, um die verloren gegangenen Dinge zu ersetzen, den finanziellen und organisatorischen Aufwendungen kommt meist noch der Verdruss über das Missgeschick hinzu, den man noch tagelang mit sich herumschleppt. Bekanntlich ist jedoch des einen Leid des anderen Freud. So ist es häufig auch mit den verlorengegangenen Sachen. Sofern diese beim Fundbüro landen, werden sie dort natürlich zunächst eine bestimmte Zeit aufbewahrt. So hat der bedauernswerte Besitzer Gelegenheit, sich das Verlorengegangene zurückzuholen. Dinge, die nach Verstreichen einer festgelegten Zeitspanne, meist 6 Monate, immer noch nicht abgeholt wurden, kommen unter den Hammer – sofern sie nicht ohnehin unbrauchbar sind. Solche Versteigerungen sind für passionierte Schnäppchenjäger ein Fest. Sie finden sowohl vor Ort als auch online statt. Die besten Chancen auf ein wirkliches Schnäppchen bestehen natürlich besonders dort, wo bei einer Auktion möglichst wenig Interessenten und potenzielle Mitbieter anwesend sind. Es lohnt sich deshalb, Versteigerungen auch in kleineren Städten und Gemeinden zu besuchen. Das Suchtool von Fundbuero24 hält für Dich Adressen und Telefonnummern deutscher Fundbüros bereit. Sofern online oder in anderen Medien keine Informationen zu finden sind: Einfach anrufen und nach dem nächsten Versteigerungstermin fragen! Sofern Du nicht sicher weißt, dass bei der betreffenden Auktion auch per Karte gezahlt werden kann, solltest Du übrigens zu Versteigerungsterminen ausreichend Bargeld mitnehmen. Versteigerte Gegenstände müssen nämlich meist sofort bezahlt werden – und zwar in der Regel cash!

Fahrräder
Unter den Dingen, die im Rahmen von Versteigerungen einen neuen Besitzer finden, sind auch verlorengegangene Fahrräder. Wenn Du ein Fahrrad suchst und nicht übermäßig viel Geld dafür ausgeben möchtest, solltest Du nach Fahrradauktionen Ausschau halten. Diese werden meist im Auftrag städtischer Fundbüros durchgeführt. Der Kauf eines Fahrrads bei einer Versteigerung von Fundsachen hat einige Vorteile. Die Auktionen vor Ort ebenso wie die Webseiten, auf denen Online-Versteigerungen stattfinden, sind meist nur einem begrenzten Personenkreis bekannt, sodass sich im Gegensatz z. B. zu Versteigerungen bei eBay, nur relativ wenige Mitbieter finden. Der Preis bleibt so verhältnismäßig niedrig. Außerdem kannst Du recht sicher sein, dass Du nicht übers Ohr gehauen wird, denn die Mitarbeiter des Fundbüros profitieren ja persönlich nicht vom Verkauf der Fundsachen. Meist sind die angebotenen Räder also gut in Schuss. Was nicht mehr zu gebrauchen ist, wurde gleich an die Kollegen der Entsorgungsbetriebe weitergereicht. Übrigens findest Du bei den Auktionen natürlich auch Fahrradzubehör. Fahrräder werden meist auf eigens dafür angesetzten Fundsachen-Versteigerungen angeboten. Die entsprechenden Termine erfährst Du auf Internetseiten zum Thema oder direkt beim örtlichen Fundbüro (siehe Link-Empfehlungen).

Postsendungen
Bei der Deutschen Post, DHL und den anderen Zustelldiensten fallen täglich Sendungen an, die – aus welchem Grund auch immer – nicht an den Mann gebracht werden können. Sofern keine Hoffnung mehr besteht, dass sich der Empfänger doch noch findet, kommen auch diese Dinge unter den Hammer. Dabei kann es sich logischerweise um alles mögliche handeln – alles, was in Briefen, Päckchen und Paketen verschickt wird. Mit Versteigerungen solcher Fundstücke beschäftigt sich unter anderen die Firma Wendt Auktion, die im Auftrag der Deutschen Post und der Hermes Logistik Gruppe Auktionen durchführt.

Fahrräder und andere Fundsachen günstig ersteigernGepäck
Ein besonderes Schmankerl unter den Fundsachen sind Gepäckstücke, die in Verkehrseinrichtungen, meist auf Flughäfen, zurückgelassen wurden. Was Stunden nach Landung eines Fliegers immer noch einsam auf dem Gepäckband kreist, wird im Rahmen einer Gepäckstücke-Auktion wieder an den Mann respektive die Frau gebracht. Das Spannende dabei: Der neue Besitzer weiß nicht, was sich in dem Koffer, der Reisetasche oder dem Rucksack befindet. Er kauft sozusagen “die Katze im Sack”. Erst nachdem er das Gepäckstück erstanden hat, kann er es öffnen und das Geheimnis lüftet sich. Dabei kannst Du natürlich großes Glück haben aber auch in die Röhre gucken, wenn im ersteigerten Koffer nichts brauchbares zu finden ist. Um die Vermarktung der Fundstücke der Deutschen Lufthansa und des größten deutschen Verkehrsflughafens Frankfurt am Main kümmert sich ebenfalls die Firma Wendt. Die von ihr veranstalteten Auktionen finden überwiegend, aber nicht nur im Rhein-Main-Gebiet statt. Eine Übersicht über aktuelle Versteigerungstermine findest Du auf der Website des Auktionshauses.

Link-Empfehlungen:
Sonderauktionen.net – Online-Auktionen von Fundsachen verschiedener Kommunen
LOPRIO – Portal für Versteigerungen aus deutschen Fundbüros
Fundbuero24 – Online-Fundbüro mit Verzeichnis von Auktionsterminen und Fundbüro-Suchtool
FunduS Portal – Informationen zu deutschen Fundbüros und Versteigerungsterminen vor Ort
Versteigerungen einiger örtlicher Fundbüros: Berlin, Hamburg, München, Köln, Aachen, Augsburg, Bonn, Bremen, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Hildesheim, Karlsruhe, Leipzig, Münster
Wendt Auktion – Fundsachenversteigerungen im Auftrag von Lufthansa, Flughafen Frankfurt, Deutsche Post und Hermes Logistik
Deutsche Bahn – Fundsachenversteigerungen der Deutschen Bahn

Fazit:
Versteigerungen von Fundsachen sind ein Fest für Schnäppchenjäger. Die besten Chancen auf kleine Preise bestehen dort, wo wenig Interessenten anwesend sind. Auktionen in kleineren Städten und Gemeinden können deshalb besonders attraktiv sein. Wer Überraschungen liebt, geht zur einer Gepäckstücke-Versteigerung.

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